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Schulenberg & Schenk für John Thompson Production

Die Hamburger Kanzlei Schulenberg & Schenk verfolgt im Namen der John Thompson Productions aus München Urheberrechtsverletzungen im Wege des Filesharing in Tauschbörsen, bevorzugt bei emule.

Abgemahnt werden pornographische Filme, aktuell z.B. das Werk „Casting Girls 4 Thompson“, im Vergleich zu den Titeln von Purzel Videos, welche durch die CSR-Rechtsanwaltskanzlei im Namen der Gedast GmbH verfolgt werden, ein vergleichsweise unverfänglicher Name.

Schulenberg & Schenk warten dabei mit einer etwas detaillierteren Berechnung der Erstattungsansprüche auf. Anders als Nümann Lang, U+C etc, die Pauschalbeträge abfordern und dabei bestenfalls die anwaltlichen Ansprüche näher darlegen, beziffert Schulenberg & Schenk immerhin noch konkret die Kosten der Ermittlung der IP Adresse durch das Schweizer Unternehmen Smaragd AG, nämlich mit 300,00 €. Natürlich wird auf einen Nachweis dieser in den Raum geworfenen Zahl verzichtet, wäre dies doch im Sinne einer womöglichen Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Guten zuviel.

Hinsichtlich der Anwaltsgebühren benennen die Hamburger Kollegen einen Streitwert von 30.000,00 €, aus welchem sich unter Ansatz einer 1,3 Gebühr ein Gebührenbetrag von 1.005,40 € ergibt. Zur Untermauerung ihrer Rechtsposition fügen sie eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg an, mit welcher sie anscheinend eine Unterlassung gegen einen Filesharer im Eilverfahren durchgesetzt haben. Der Streitwert in dieser Verfügung ist gerichtlich mit 20.000,00 € bemessen. Es ging in dem Verfahren nur um eine Filmdatei. Somit liefern Schulenberg & Schenk mit dem Beschluss des Landgerichts Hamburg gleich eine dankbare Argumentationshilfe  für den Ansatz des Streitwerts mit.

Interessant darf man den Hinweis werten, der Abgemahnte werde für den Fall der Nichtannahme des dann folgenden Vergleichsangebots von insgesamt 1.560,00 €, mit weiteren Kosten bis zu 5.000,00 bei einer außergerichtlichen Auseinandersetzung zu rechnen haben. Diese Kosten würden sich dann aus der Lizenzgebühr, den Anwaltskosten, den Recherchekosten etc. ergeben. Unbestritten fallen bei einem Gerichtsverfahren, insbesondere, wenn man dazu noch die Unterlassungserklärung nicht abgegeben hat, mitunter hohe Kosten an. Es ist aber doch eher als Panikmache zu werten, wenn hier Zahlen angegeben werden, die für die Betroffenen gar nicht nachzuvollziehen sind.

Auf jeden Fall sollten Sie bei Erhalt einer Abmahnung von Schulenberg & Schenk eine umfassende, modifzierte Unterlassungserklärung abgeben. Damit ist schon einmal ein hohes Kostenrisiko abgeblockt.

Für Fragen und eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Falls stehen wir Ihnen gerne unter 0211.3026340 oder per Mail an kanzlei@boden-rechtsanwaelte.de zur Verfügung.

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