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Internetnutzung durch Kinder und Filesharing – 10 Tipps, die Eltern unbedingt beachten sollten

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Der BGH hat kürzlich zum  Filesharing durch Minderjährige eine Grundsatzentscheidung getroffen. Danach haften Eltern nicht, wenn Sie Ihr Kind ordnungsgemäß aufgekärt haben. Wie macht man das jedoch und was muss ich sonst noch beachten?

1. Sichern Sie Ihr W-LAN mit einer WEP Verschlüsselung.

2. Verwenden Sie geeignete Passwörter und weisen Sie auch Ihre Kinder darauf hin (mind. 10 Ziffern, Buschstaben, Groß-/Kleinschreibung, Sonderzeichen und Zahlen)

3. Klären Sie Ihre Kinder über die Vertraulichkeit von Passwörtern auf. Sie sollten diese nicht an Freunde weitergeben oder gar per E-Mail oder facebook verschicken!

4. Informieren Sie sich im Internet, welche Filesharingsoftware gerade (bei den Kindern) angesagt sind. Bei Wikipedia findenSie zum Beispiel viele Hintergrundinformationen zu den einzelnen Programmen.

5. Blockieren Sie Seiten und Programme, mit denen Filesharing betrieben werden kann. Hierfür gibt es verschiedene Tools. So verhindern Sie das illegale Tauschen von Musik und Filmen durch Ihr Kind von vornherein. Zumindest schränken Sie es ein, da bestimmt immer wieder neue Programme auftauchen, die Ihre Kinder vor Ihnen kennen.

6. Lassen Sie sich, wenigstens bei Kindern unter 14 Jahren, regelmäßig erklären, was sie im Netz machen und surfen Sie gerade am Anfang gemeinsan. Je älter Ihre Kinder sind, desto schwieriger wird natürlich das gemeinsame Surfen. Gemeinsam mit Papa und Mama durchs Netz ist sicherlich nicht angesagt…

7. Klären Sie Ihre Kinder regelmäßig über die Gefahren von illegalen Downloads in Filesharing Tauschörsen auf. Sprechen Sie ein deutliches Verbot zum Besuch solcher Seiten aus. (Wenn Sie Punkt 4 befolgen, wird es den Kindern sowieso sehr erschwert, solche Programme zu finden).

8. Sprechen Sie mit den Freunden Ihrer Kinder und klären Sie diese ebenfalls über das Verbot von Filesharing Software auf. Gerade bei älteren Kindern ist es angesagt, den Laptop  zu den Freunden mitzubringen.

9. Richten Sie für die Freunde von Ihren Kindern einen W-Lan Gastzugang ein, bei dem Sie das Passwort regelmäßig tauschen, um einem Missbrauch vorzubeugen.

10. Bieten Sie Ihren Kindern legale Downloadmöglichkeiten an. Es ist besser, eine bestimmte Anzahl von monatlichen Downloads zu bestimmen bzw. zu vereinbaren und diese z.B. via iTunes, Musicload etc. vom elterlichen Konto einziehen zu lassen als sich mit unnötiger Anwaltspost herumzuärgern.

Bildquelle: ©iStockphoto.com/Spectral Design
Kategorien:Uncategorized
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